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12.09.2011 Neugierig auf Pfahlbaumuseum

Österreichische Bürgermeister aus Gemeinden mit Pfahlbau-fundorten besichtigen Unteruhldinger Pfahlbauten


Uhldingen-Mühlhofen (mbs) Während Bürgermeister Edgar Lamm und der Direktor des Pfahlbaumuseums, Gunter Schöbel, sich noch in Geduld üben müssen, bis sie die Urkunde für die Aufnahme der Unteruhldinger Ausgrabungsstätte „Stollenwiesen“ in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste in Händen halten dürfen, reiste eine 45-köpfige österreichische Delegation direkt nach Neuenburg im Kanton Neuchâtel in der Schweiz. Dort erfolgte am vergangenen Freitag die offizielle Aufnahme der 111 bedeutendsten Fundstellen der vor- und frühgeschichtlichen Pfahlbaukultur in sechs Alpenländern in die UNESCO-Liste.

Die begehrte Trophäe liegt nun im Reisegepäck der Bürgermeister der Gemeinden von Mondsee, Attersee und Keutschach am See im Salzkammergut. Auf ihrer Rückreise machten sie am Samstag Station im Pfahlbaumuseum.

Das Interesse an dem 1922 ins Leben gerufenen Freilichtmuseum als Rekonstruktion der stein- und bronzezeitlichen Kultur nach Funden im Bodensee als Visualisierung der ansonsten unter Wasser liegenden originalen Reste und seiner Bedeutung für die Gemeinde Unteruhldingen war groß. Archäologe Cyril Dworsky vom Attersee, der bereits mehrmals Unteruhldingen besucht hatte, meinte: „Es ist super spannend hier, ich verfolge die Entwicklungen schon lange.“. Es sei sehr verlockend, so etwas nachzubauen. Von der wissenschaftlichen Forschung her seien in Österreich gar nicht so viele Informationen vorhanden. „Wir sind Bewohner an drei benachbarten Seen im Salzkammergut. Wenn wir so etwas wie hier machen, machen wir es gemeinsam“, sagte Dworsky. Das sei auch ein Hauptgrund gewesen, warum diese Rundreise über mehrere Pfahlbauten-Stationen organisiert wurde. „Die Bürgermeister der Gemeinden Attersee, Mondsee und Keutschach am See sowie Seewalchen müssen nun die Chance der UNESCO-Auszeichnung nutzen“, meinte Dworsky. Johann Rauchenzauner, pensionierte Schulleiter aus Seewalchen, staunte über die eindrucksvollen Besucherzahl von bis zu 300 000 pro Jahr und meinte anerkennend: „Es gefällt mir, dass so viel Leben hier pulsiert“.

 

 

    lankiert von Bürgermeister Edgar Lamm (links) und Museumsdirektor Gunter Schöbel (rechts) die österreichischen Bürgermeister (weiter von links) Gerhard Oleschko (Keutschach am See), Walter Kastinger (Attersee), Karl Feurhuber (Mondsee) und Johann Reiter (Seewalchen am Attersee).
Flankiert von Bürgermeister Edgar Lamm (links) und Museumsdirektor Gunter Schöbel (rechts) die österreichischen Bürgermeister (weiter von links) Gerhard Oleschko (Keutschach am See), Walter Kastinger (Attersee), Karl Feurhuber (Mondsee) und Johann Reiter (Seewalchen am Attersee).
Bild: Sotern


 
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