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18.03.2010: Pfahlbauten starten in die Saison


(Uhldingen-Mühlhofen/sz) Zum diesjährigen Saisonstart zeigt das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen eine Ausstellung der besonderen Art: Bis Ende April wird die Wanderausstellung „Auenwälder am Bodensee“ kostenlos in der Eingangshalle des Museums zu sehen sein.

Zusammengestellt wurde die Ausstellung, die seit November 2009 rund um den See wandert, von der projektorientierten Naturschutzorganisation „Bodensee Stiftung“. Diese will auf die Auenwälder am Bodensee aufmerksam machen und gleichzeitig über ein geplantes Projekt zur Renaturierung der Auenwälder informieren. In den nächsten fünf Jahren sollen zwei Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Umsetzung des Projekts eingesetzt werden. Auenwälder sind stark von Überschwemmungen abhängig und durch die Eingriffe des Menschen in das natürliche Ufer des Bodensees kaum noch zu finden. Wälder dieser Art finden sich noch bei der Stockacher Aach und am Einmündungsbereich der Schussen bei Eriskirch.

Auch in Unteruhldingen gibt es noch einen Auwald. Dieser ist in unmittelbarer Nähe des Pfahlbaumuseums zu finden und an die 54 Hektar groß. „Es gibt keinen schöneren Ort als das Pfahlbaumuseum, um in dieses Naturschutzgebiet einsehen zu können“, sagte Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel bei der Vorstellung der Ausstellung.„Wir hoffen mit der Ausstellung ein gesamteinheitliches Bild der Auenwälder und des Projekts zu vermitteln“, sagte Volker Kromrey von der Bodensee Stiftung, der eine Einleitung in die Ausstellung gab. Ein Tag in der Steinzeit

Auch die zahlreich erschienenen Vertreter des Gemeinderats zeigten sich zufrieden mit den Plänen der Bodensee Stiftung. „Die Resonanz ist bisher sehr positiv“, bestätigt auch Volker Kromrey, denn das Projekt nützt auch der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen, um diesen Landabschnitt für den Tourismus attraktiver zu machen.

Auch das Pfahlbaumuseum erstrahlt pünktlich zum Saisonstart am morgigen Samstag in neuem Glanz. Die Sturmschäden des vergangenen Jahres sind fast gänzlich beseitigt und Dachdecker aus der Lühneburger Heide haben sich um die Schilfdächer der Häuser gekümmert. Zahlreiche Programme laden auch in diesem Jahr ein, die Steinzeit aktiv zu erleben. So gibt es bei den Archae-X-Tagen ganz besondere Vorführungen aus dem Bereich der experimentellen Archäologie zu sehen und ein Projekt ermöglicht es Schülern, einen Tag in der Steinzeit zu verbringen.

Auch die Forschung kommt nicht zu kurz. So wird zurzeit ein bei Sturm eingestürzter Pfahlbau mit einem Laser vermessen, um Archäologen über einen längeren Zeitraum hinweg wertvolle Erkenntnisse über die Eigenschaften von eingestürzten Pfahlbauten geben zu können.

Martin Samland
Schwäbische Zeitung, 18.03.2010

http://www.schwaebische.de

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