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20.05.11 Pfahlbauten bald Weltkulturerbe?


Demnächst entscheidet die Unesco, ob die prähistorischen Pfahlbauten des Alpenraumes Weltkulturerbe werden sollen. Die Kandidatur umfasst 111 Siedlungen, darunter vier aus dem Thurgau und zwei aus dem Kanton St. Gallen.

Bislang ist die Ostschweiz einzig mit dem Klosterbezirk St. Gallen auf der Welterbeliste der Unesco vertreten. Mitte Juni wird die internationale Organisation ihre Liste erweitern. Zu den Kandidaten zählen die Pfahlbauten des Alpenraumes. Das Projekt umfasst 111 prähistorische Siedlungen. Dazu zählen Fundstätten, die sich in Arbon, vor der Insel Werd bei Eschenz, am Nussbaumersee und bei Gachnang befinden. Zudem gehören zwei Siedlungen in Rapperswil-Jona dazu. Der St. Galler Kantonsarchäologe Martin Schindler ist zuversichtlich: «Die Chancen stehen gut, dass die Pfahlbauten Weltkulturerbe werden.»

 

St. Galler Tagblatt, 20.05.11

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