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19.01.2012: Steinzeit zählt zu den Messe-Stars


 

Steinzeit zählt zu den Messe-Stars

Auf der Tourismus-Messe CMT präsentieren sich die Pfahlbauten mit einem Botschafterbus als Blickfang. Das dortige "Bodensee-Get-Together" ist Anziehungspunkt für Scharen von Besuchern.

Mit Nachtwächtern, Damen im Rokoko-Kleid und Steinzeitbewohnerinnen gleicht sie einem Fasnetsball: Die Internationale Ausstellung für Caravan, Motor und Touristik (CMT) ist bunt, laut und voll. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Aber wer den Bodensee-Stand sucht, hat es am Messe-Montag leicht – einfach den Damen in den Steinzeitgewändern folgen.

Regina Hustedt und Manuela Weiler, die Besucherführerinnen des Pfahlbaumuseums Uhldingen, die sich stilecht für die Messe verkleidet haben, zeigen den Bodensee-Fans den Weg. Genau wie ein roter RAB-Gelenkbus vor dem Ost-Eingang, der als „Hinweisschild“ auf die Pfahlbauten die Blicke auf sich zieht.

Mit jeder S-Bahn strömt ein neuer Besucherschwung am Bus vorbei und wird in Richtung des Bodensee-Standes geleitet. Dort wird der Menschenstrom beim „Bodensee-Get-Together“ zum See. Dicht an dicht gedrängt, lauschen die interessierten Besucher gegen die Geräuschkulisse der Messehalle 6 an. Die Mikrophone helfen nur bedingt.

Aber das Thema zieht und auch die Häppchen und die Bodenseewasser-Bar leisten ihren Beitrag. Daniela Pahl-Humbert, Geschäftsführerin der Internationalen Bodensee Tourismus (IBT) GmbH, und Dietmar Philipp, Tourismus-Direktor und Leiter des Graf-Zeppelin-Hauses Friedrichshafen, stellen zunächst die Thementage vor. Dann stehen die unter Wasser gelegenen Welterbe-Stätten im Mittelpunkt.

„Wir machen das unter Wasser Unsichtbare sichtbar und wollen bald das Angebot für die Besucher erweitern“, erklärt Gunter Schöbel, Direktor des Pfahlbaumuseums in Uhldingen, und erzählt vom „Label“, das Uhldingen neben zehn weiteren Pfahlbaustätten erhalten hat. Dazu erläutert Claus Wolf vom Landesamt für Denkmalpflege, den Weg der Pfahlbauten zum Weltkulturerbe. Andreas Braun vom Tourismus-Marketing Baden-Württemberg, ist sicher, dass die Pfahlbauten die Touristen anziehen: „Das Weltkulturerbe gibt Auskunft darüber, wer wir sind und wie das Leben damals war.“

Gunter Schöbel war schon oft auf der CMT, doch wie sich das Pfahlbaumuseum und die Pfahlbauten als Weltkulturerbe dieses Mal mit dem Botschafterbus präsentieren können, sei etwas Besonderes, erklärt er im Pressegespräch. Seine Arbeit begeistert ihn und da er an der Schnittstelle zwischen Tourismus und Kulturvermittlung agiert, hat er viele Ideen für den Bodenseeraum. „Der See ist eine natürliche Verkehrsachse.“

Er könne sich viele Linien mit kleinen Schiffen vorstellen, die nicht zu viele Wellen verursachen. Denn „die Wellen der großen Schiffe zerstören die Welterbestätten unter Wasser“. Aus Schöbels Hoffnung, sich mit Alexander Bonde, Minister für den ländlichen Raum, unterhalten zu können, wird allerdings nichts. Der Minister hat für seinen Nachmittagsbesuch am Stand nur wenige Minuten Zeit.

Wie er sie begrüßt hat, verabschiedet der rote Botschafterbus die Messebesucher am Abend wieder. Gunter Schöbel meint zu dem Bus, der im Linienverkehr zwischen Überlingen und Friedrichshafen unterwegs ist: „Wir könnten uns einen landesweiten Einsatz bei verschiedenen Aktionen vorstellen.“

Südkurier Bodenseekreis19.01.2012
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