Freilichtmuseum Pfahlbau Museum
    Pfahlbauten Weltkulturerbe
Hier klicken für weitere Details
Suche         Facebook-Fan werden Folge uns auf Twitter Folge uns auf Instagram Folge uns auf Google+  
   
     
Öffnungszeiten & Preise
Anfahrt
Infos für Familien
Infos zur Barrierefreiheit
Infos für Lehrer & Schulen
Infos für Reisegruppen
Presse-Infos / Medienbeiträge
Reservierungen/Anfragen
Links
Impressum
Medien Beiträge über die Pfahlbauten


05.05.2012: Ganz entspannt ist sie nicht


Uhldingen-Mühlhofen

05.05.2012 Von HANS-PETER WALTER .

Nein, so entspannt und locker wie sonst war Annette Schavan bei ihrer gestrigen Tour am Bodensee nicht. Nein, sie werde auch hier und jetzt zum Thema Promotion nichts sagen, erklärte die Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Am Morgen war sie vor dem Zeppelinflug in Friedrichshafen danach gefragt worden; auch beim späteren Besuch im Pfahlbaumuseum.

Für das Gespräch mit Museumschef Gunter Schöbel hatte sich Schavan mehr Zeit als geplant genommen. Schließlich liegt dem Archäologen und Museumspädagogen gerade der Link zwischen Forschung und Bildung ganz besonders am Herzen. Umso hurtiger hastete Schavan durch die ihr nicht unbekannten Pfahlbauten und schaute Kindern bei steinzeitlichem Handwerk über die Schultern. „Pädagogisch bescheuert“, schimpfte sie anschließend, als die eifrigen Schüler zu einem Gruppenfoto herbeizitiert werden.

Etwas mehr als zu ihrem eigenen Problem sagte Schavan zu den Anliegen des Pfahlbaumuseums, dem sie zum Titel „Weltkulturerbe“ und zur gelungenen Sonderausstellung gratulierte. Direktor Gunter Schöbel hatte der Ministerin nicht nur den Masterplan zur Erweiterung des Raumangebots an Land und zur Neukonzeption der Vermittlungsmethoden vorgestellt, die er im kommenden Jahr anpacken will. Ein Anliegen war ihm vor allem die Förderung wissenschaftlicher Arbeit zur fundierten Aufarbeitung des umfangreichen Depots, das derzeit noch im Keller lagert. „Ich habe zugesagt, die bestehenden Programme prüfen zu lassen“, erklärte die Ministerin. Gegebenenfalls könnten junge Wissenschaftler mit Stipendien hier im Museum tätig werden. Voraussetzung dafür seien „gute Projektanträge“. Schavan: „Schauen wir, was wir machen können.“

http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/uhldingen-muehlhofen/Ganz-entspannt-ist-sie-nicht;art372496,5492818

    a